Wie smart ist Mobile Shopping? Trends, Realität und Bremsen
07. Februar 2012, 15:31 Uhr
Wie smart ist Mobile Shopping? Trends, Realität und Bremsen
Was sagt uns der Smart Shopping Guide von ebay und VERBRAUCHER INITIATIVE e. V.
Vorweg ist klar: Mobile oder Smart Shopping ist der Trend für die Zukunft. Forrester erwartet bis 2016 31 Milliarden Dollar Umsatz auf dem Sektor des Mobile Commerce. Das entspricht einer Zunahme von 36 %. Bemerkenswert dabei ist, dass der Anteil am gesamten E-Commerce damit immer noch NUR einstellig wäre, nämlich 7 %. Bleibt abzuwarten, wie die Zahlen sich tatsächlich entwickeln.
Nur 7% - also Finger weg vom "Mobilen Verkaufsstand" für Onlineshop Betreiber?
Klares "Nein". Die Smart Shopping Studie belegt, dass das mobile Einkaufen sich durchaus großer und wachsender Beliebtheit erfreut. Ungebremst ist vor allem der Informationshunger der Nutzer.
Zwischen 62% (über 50 Jahre) und 81% (14 - 29 Jahre) recherchieren dabei mobil oder via Tablet-PC Informationen zu Produkten. Dabei führen Unterhaltungselektronikartikel mit ca. 68% gefolgt von Computern (67,1%), elektronische Medien wie CDs oder DVDs (65,9%) und Programme
sowie Apps (63,8%) die Beliebtheitsskala an.
Der am häufigsten genannte Vorteil ist - wen wundert´s - die Unabhängigkeit von Zeit und Raum beim Surfen und Shoppen. Ich kann wo ich will und wann ich will.
Eine weitere explosionsartige Steigerung der Nutzung scheitert derzeit weniger am Willen der Verbraucher, als an aktuell noch vorhandenen Limitationen. Dazu zählen u. a. die Kosten für das mobile Surfen und mangelnde Netzabdeckung. Auch Sicherheitsbedenken beim Mobilen Bezahlen spielen noch eine nicht unerhebliche Rolle.
Wenn nicht jetzt, wann dann?
Onlineshop und auch Offline-Laden Betreiber sollten jetzt über eine Strategie nachdenken, wie sie mit dem Mobilen Kommerz umgehen. Smartphone- und Tablet freundliche Darstellung auf dem Schirm zu haben, kann sicher nicht schaden. Besonders vor dem Hintergrund, dass die Nutzer eben beim Surfen auf die Kosten schauen und die Netzabdeckung zu wünschen übrig lässt.
Für Neu-Shops gilt auf jeden Fall - Mobile First.
Die konsequente Entwicklung der Anwendung beginnt dabei für das kleinste Device (Smartphone) und wird dann aufgebaut bis zum größten
(Desktop oder TV). Für ein effizientes Development wird diese Vorgehensweise in Zukunft normal sein. Nebeneinander Entwickeln oder gar vom Desktop auf das Smartphone "downgraden" wird dabei schlicht (zu) teuer.
Wenn Sie wissen wollen, was wir in diesem Fall für Sie tun können, kontaktieren Sie uns.
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.
Links: Smart Shopping Guide
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Online-Werbeeffizienz: Handel und Versand hinken hinterher
28. Juli 2010, 09:28 Uhr
Onlinehändler nutzen ihre Werbebudgets nicht effizient genug und verbrennen noch zuviel Geld. Besonders vor dem Hintergrund des wachsenden Konkurrenzdrucks und der zunehmenden Werbemüdigkeit der Kunden sollten die Optimierungspotenziale für Online-Werbemaßnahmen in den Fokus der Shoppinganbieter geraten.
Reden ist Platin - vor allem für die Conversion Rate
12. Juli 2010, 13:09 Uhr
Online kann jeder. Kunden bestrafen Händler, die offline versagen.
Die Lieferung verzögert sich etwas - egal, der Kunde merkt doch von selbst, dass das später kommt. Warum soll ich ihm das auch noch auf die Nase binden?
Der Kunde hat sich beschwert (glücklicherweise nur per E-Mail) - egal, das ist doch nur der Eine (in dieser Stunde). Die anderen 10 waren (möglicherweise) zufrieden. Zumindest haben sie nicht genörgelt.
Google AdWords: Rentabilität droht zu kippen
12. Juli 2010, 13:09 Uhr
Wer nur auf Google Adwords und die damit verbundene Neukundengewinnung setzt, balanciert mittlerweile auf einer Rasierklinge.
Ein Gespenst geht um in Europa: das Gespenst der Unwirtschaftlichkeit von Google AdWords Anzeigen. Ist das Drama bereits gegenwärtig, wie auf der Ecom 2010 vorsichtig angeklungen?


